Punkte im Finale im Deutschland Cup 2015/2016

Als erstes Rennen im Jahr 2016 stand für die beiden RSG Sportler Elmar Schrauth und Andreas Thiel das Finale im Deutschland Cup an. Bei winterlichen 4° Celsius auf einer technisch verwinkelten und rutschigen Strecke machte das Rennen wieder anspruchsvoll und spannend. Hier zeigte Elmar Schrauth sein technisches Können und wurde nach langer Rennabstinenz 21. in einem national besetzten Starterfeld. Für Thiel ging es im Feld der Männer Elite zum Einen um einen guten Beginn ins Jahr 2016, zum Anderen um wichtige Punkte in der Gesamtwertung des Deutschland Cups.

Diese Platzierung in diesem letzten Rennen des Deutschland Cups entschied nicht nur über die Startaufstellung der deutschen Meisterschaft kommende Woche in Vechta, sondern spiegelt auch den Verlauf der Saison in der national höchsten Serie wieder. Hoch motiviert am Start, lief es für Andreas Thiel nicht wie gewohnt gut. Mit etwas dicken Beinen ordnete er sich am Ende des ersten Drittels ein. Er fand sich an dieser Stelle direkt mit den Leuten in einer Gruppe ein, mit denen er sich in der Gesamtwertung um Platz 30 duelliert. Einen ersten Rückschlag erlebte er in der zweiten Runde, durch einen Ast der sich im Hinterrad verfing, sprang ihm unglücklicherweise dazu noch die Kette ab und Andreas Thiel war erst mal außer Gefecht gesetzt und musste sein Rad wieder in Gang bringen. Durch diese Panne verlor er den Anschluss zu seiner Gruppe. Thiel ließ sich nicht entmutigen und fuhr innerhalb der kommenden zwei Runden wieder an diese Gruppe heran. Mit der Gruppe konnte er problemlos mithalten und blieb an letzter Position. Jedoch verschätzte sich Andreas bei der Kurve kurz vor der Depoteinfahrt, denn die Depoteinfahrt befand sich am Kurvenausgang und um nicht ins Depot hinein zu fahren, musste man einen noch engeren Rechtsschlenker fahren. Hier fuhr er schneller als er gucken konnte ungewollt hinein und sein Betreuer reagierte angemessen und Thiel wechselte das Rad. Bei der nächsten halben Runde wollte Andreas wieder auf sein Erstrad wechseln. Hier trat ein Missverständnis zwischen Sportler und Betreuer auf. Thiel musste im Depot auf seinen Betreuer warten, da weder Betreuer noch sein Erstrad in der Wechselzone auffindbar waren. Doch ohne Radwechsel durfte Thiel nicht aus dem Depot fahren. Hier wäre er disqualifiziert worden. Geduldig wartete er bis sein Betreuer schnellen Schrittes wieder zurück kam und dann konnte er das Rennen fortsetzten. Nun hatte er durch dieses Malheur weitere Platzierungen verloren. Bis zum Schluss konnte sich Andreas trotz des Unglücklichen Rennverlaufs noch auf Platz 29. nach vorne arbeiten.

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